Chronik

Chronik 1880 - 1940

Seine Wurzeln hat der Bäckerchor indem sich in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts vier sangesfreudige Männer zu einem Gesangsquartett zusammenfanden. Schon bald wurde aus dem Quartett ein Doppelquartett. Hieraus gründete sich im Jahre 1897 der Bäcker-Gesangsverein. Nach kleineren regionalen Auftritten ist im Jahre 1900 das Mitwirken auf dem Saxonia-Verbandstag aktenkundig. Im selben Jahr fand ein erster Mönchszug auf dem Berg Oybin statt. Fortan ist in der Chronik neben vielen regionalen Auftritten in Ostsachsen ein reges Vereinsleben (größtenteils mit Ehefrauen) dokumentiert: Kostümfeste, Familienabende, Wandersingstunden, Ausfahrten, Besuche der Partnerbäckerchöre Dresden und Görlitz. 1921 wird ein Damen-Gesangsverein erwähnt, der größtenteils aus den Ehefrauen der Sänger des Bäcker-Gesangsvereins bestand. In der Generalversammlung 1923 wurde unter anderem beschlossen, dem Dirigenten jede Woche ein 4-Pfund-Brot zu spendieren. Mitgliederentwicklung: – Mitgliederzahl 1924: 31 aktive Sänger, 19 passive – Mitgliederzahl 1931: 25 aktive Sänger, 9 passive Mitglieder, 10 Ehrenmitglieder Während der Jahre des 1. und 2. Weltkrieges traf man sich in unregelmäßigen Abständen zum gemeinsamen Singen,1940 verstummte der Chor ganz, denn die großen Sorgen, Trauer und Elend erreichten auch das Vereinsleben des Bäcker-Gesangsvereins.
Waldbühne Jonsdorf